Programm – Estnische Kulturtage in Berlin 2016

PROGRAMM

Freitag:
19.00 Theateraufführung „Soolo“ von Hendrik Toompere (auf Estnisch)
Groteskes und ironisches Drama über einen reichen Sammler.

Foto: Küllikki Pert

Foto: Küllikki Pert

Samstag (alle Veranstaltungen bis 17 Uhr sind auf Estnisch):

11.00 Kinderbuchautor Indrek Koff trifft sich mit den Schülern der Estnischen Schule in Berlin (Familienzentrum Mehringdamm, Mehringdamm 114, 10965 Berlin).

Foto: Alar Madisson

Foto: Alar Madisson

14.00 Willkommen in ACUDkunsthaus.

15.00 Martin Ehala stellt die Webanwendung „Minu inimesed“ („Meine Menschen“) vor.
Die Webanwendung ist ein weltweites estnisches Kommunikationsnetzwerk.Mail-Anhang2

15.30 Jan Kaus, Indrek Koff, Raido Mürk stellen ihr Buch „Asjaõigusest“ („Über das Sachrecht“) vor.

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17.00 Wir bieten Kama, Kartoffelsalat, Kaffee und Geburtstagstorte an.

18.00 Kurzfilme (mit englischen Untertiteln!)

„Vahetus“ (Anu Aun, 2010, 15 Min) ist ein zeitgenössisches Drama zwischen zwei Frauen aus unterschiedlichen Lebensverhältnissen, über derer Wiedersehen, Verwicklungen in ein Verbrechen und gegenseitiges Vertrauen. Der Kurzfilm hat in über 60 internationalen Filmfestivals mehrere Preise gewonnen. Die Filmemacherin Anu Aun arbeitet in der Produktionsfima Luxfilm und ist auch Produzentin und Drehbuchautorin. Sie hat noch weitere Dokumentar- und Kurzfilme gedreht. Im Frühling kommt ihr erster langer Spielfilm „Polaarpoiss“ („Der Polarjunge“), dessen Filmaufnahmen teilweise auch in Berlin stattfanden, in die estnischen Kinos.

„Ivanipäev“ (Ivan Pavljutskov, 2014, 30 Min) Der Kurzfilm über die in Estland lebenden Russen basiert auf den eigenen Erlebnissen des Filmemachers. Der Film über das Fremdsein und die Liebe zur eigenen Heimat hat in Estland den Preis für den besten Kurzfilm gewonnen. Ivan Pavljutskov ist ein junger und erfolgreicher Drehbuchautor und Filmemacher. Zurzeit arbeitet er in der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Estlands (ERR) und bringt zusätzlich Kindern und Jugendlichen das Filmemachen bei.

„Valentin“ (Ingrid Hübscher, 2016, 16 Min) Eine Tragikomödie über eine Fotografin Claudia, die nach einem Betrug mit der Liebe abgeschlossen hatte. Der Valentinstag bringt jedoch eine unerwartete Wende. In dem Kurzfilm spielen bekannte deutsche Schauspieler. Die estnische Filmemacherin und Drehbuchautorin Ingrid Hübscher lebt in Berlin. In den letzten vier Jahren hat sie mehrere Drehbücher für Kurzfilme geschrieben und fünf Kurzfilme gedreht.

Nach dem Film „Valentin“ findet ein kurzes Interview mit der Filmemacherin Ingrid Hübscher statt. Sie spricht über ihre bisherige Arbeit und weitere Pläne.

19.30 Pause

21.00 Maria Peterson und Eva Eensaar-Tootsen, Gesang und Akustikgitarre
Die beiden Schauspielerinnen Eva und Maria komponieren und singen schon seit Jahrzehnten. evamaria1Ihre Liedtexte sind von Inhalten inspiriert, die die Seele berühren. Dafür wurden auch mehrere Gedichte beliebter estnischer Autoren benutzt. Es sind besonders die Liedtexte, die eine besondere Botschaft an die Zuhörer weitertragen sollen. Seit mehreren Jahren treten sie an verschiedenen Orten Estlands auf, aber auch in Dänemark, Finnland und Frankreich.

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Foto: Anu Hammer

22.30 Tanel Padar Blues Band
Tanel Padar ist eines der bekanntesten Figuren in der estnischen Musikwelt. Er hat in Estland viele Musikpreise gewonnen, an den wichtigsten Musikereignissen und -veranstaltungen der letzten Dekade teilgenommen und viele Hits geschrieben. Im Jahr 2001 hat Tanel Padar
den Eurovisionswettbewerb gewonnen. Seit seiner Jugend hat er eine enge Verbindung zum Blues, im Jahr 2004 gründetet er die Musikband „The Sun“, die innerhalb kürzester Zeit in Estland sehr erfolgreich wurde und es immer noch ist. Auch wenn er sich zurzeit mehr der Rockmusik widmet, nimmt er weiterhin an verschiedenen Bluesmusikprojekten mit anderen estnischen Musikern teil.

Tanel Padar Blues Band entstand als Spezialprojekt im Jahr 2012. Bandmitglieder sind in der estnischen Bluesmusik bekannte Figuren, wie Tanel Padar – Sänger, Raul Ukareda – Gitarre, Argo Toomel – Bassist, Ülo Krigul – Tasteninstrumente, Petteri Hasa – Schlagzeug.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und Zusammenarbeit:

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